„Silber 1“ TOP „Silber 2“ FLOP

Titel: „Silber-das zweite Buch der Träume“

Autor: Kerstin Gier

Verlag: FJB Fischer Verlag

Preis: 19,99 €

Erscheinungsdatum: 26.06.2014

Kurztext:
Liv ist erschüttert: Secrecy kennt ihre intimsten Geheimnisse. Woher nur? Und was verbirgt Henry vor ihr? Welche düstere Gestalt treibt nachts in den endlosen Korridoren der Traumwelt ihr Unwesen? Und warum fängt ihre Schwester Mia plötzlich mit dem Schlafwandeln an? 
Albträume, mysteriöse Begegnungen und wilde Verfolgungsjagden tragen nicht gerade zu einem erholsamen Schlaf bei, dabei muss Liv sich doch auch schon tagsüber mit der geballten Problematik einer frischgebackenen Patchwork-Familie samt intriganter Großmutter herumschlagen. Und der Tatsache, dass es einige Menschen gibt, die noch eine Rechnung mit ihr offen haben – sowohl tagsüber als auch nachts

Oh, Mann, da hat diese Frau so ein cooles Buch geschrieben, alles war super und dann kam der zweite Teil. Der wurde natürlich sofort Bestseller und alle fanden ihn ganz toll, aber seht ihr denn nicht? Der erste Teil war genial und der zweite Teil nur noch ein Schatten dieses Buches. Die ganze Spannung war raus, auch dieser Rotdorn-Typ hat mir keine Angst gemacht, ich meine: Sogar Henry hat seinen Reiz verloren! Henry, mit das beste an der ganzen Geschichte! Er war einfach nur noch so dumm, nach dem Motto: „Krieg ich keinen Begrüßungskuss?“ wie so ein dummer schleimiger Typ. All seine Coolness und das ganze Geheimnisvolle einfach dahingemäht. Noch dazu kam, dass es so einige unlogische Parts gab, angefangen mit diesem Kack-Baum Mr. Snuggles. Also mal ganz im Ernst, vielleicht sollte es ja lustig rüberkommen oder so, aber NIEMAND ist beleidigt, wenn jemand einen Baum fällt. NIEMAND! Schon gar nicht eine ganze Schule, die danach nicht mehr mit ihr geredet hat! Ich dachte mir nur so: Eigentlich müsste sich jetzt irgendeine Figur darüber schlapplachen, wie unlogisch das ist. Aber sogar Henry war mitleidig, dass sie niemand mehr beachtet hat, nachdem sie einen Buchsbaum gefällt hat. Niemanden interessiert es, was mit einem Scheiß Buchsbaum ist, auch wenn ich ein naturfreundlicher Mensch bin aber das ist einfach so unlogisch. Jugendliche würde das nicht mal im Geringsten berühren. Vor allem Schicki- Florence nicht. Albern und ausgelutscht sage ich nur. Nichts im Vergleich zu Band 1. Es schien mir fast so als stand die Autorin unter Druck des Verlags, endlich was zustande zu kriegen und hat irgendwas Unwitziges hingekritzelt, was aber dennoch alle witzig fanden, warum, ist mir immer noch ein Rätsel. Also Henry fand ich so gar nicht heiß, wie aber auch schon erwähnt, ich fand, er hat sich eher zum 0815-Charakter entwickelt und das finde ich natürlich nicht so gut, denn ich hab den ersten Band und natürlich auch Henry geliebt. Ich war so begeistert, habe mich so auf den zweiten Teil gefreut, habe ihn noch am Rauskommdatum gekauft und angefangen, dachte ich würde ihn wieder nicht aus den Händen legen können-aber am Ende hatte ich nicht mal Bock die letzten hundert Seiten zu Ende zu lesen, weil es einfach so langweilig und vorhersehbar war. Einfach grottig. Daumen runter, Kerstin! Ich hoffe ja, dass der dritte Teil wieder ein vollkommener Überflieger wird, aber erwarte mal lieber nicht zu viel, wie beim letzten Mal. Der zweite Teil bekommt von mir 3 von 5 Sternen.

Weitere Bände: Siehe https://dustofdimensions.wordpress.com/2015/05/06/rezension-zu-silber-das-erste-buch-der-traume-von-kerstin-gier-band-1-der-silber-trilogie/

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Meine Grundsätze für besseres Schreiben

  • In vielen Büchern verstehen die Hauptpersonen etwas nicht und ihr Freund/Schwarm erklärt es ihnen. Sie sind dann aber doch echt schlau oder auch weniger. Aber umgekehrt ist es eher selten. Deswegen wirken die Haupt-Charaktere auch manchmal naiv und das nervt einige Leser. Gut ist daher gemischte Szenen einzubauen. Einmal eine Szene wo der Partner der Hautperson mehr weiß oder mehr von etwas versteht oder mehr etwas versteht, und dann eine umgekehrte Szene, sodass die Beziehung ausgeglichen ist und jeder dem anderen einen Grund gibt, ihn spannend  und anziehend und liebenswert (eben nicht nur aufgrund äußerlicher Eigenschaften) zu finden.
  • Keine Mary Sue kreieren! Sehe Video „Bella Swan ist Mary Sue“ auf youtube
  • Viel Beschreiben um die Situation anschaulicher zu machen, jedoch nicht zu viel, sonst wird es langweilig! Möglichst im Gleichgewicht zwischen subjektiver und objektiver Handlung bleiben
  • Personen/Charaktere anschaulich beschreiben und mit ihnen spielen! Sie authentisch machen!

Tipps zum kreativen Schreiben: Ausdruck; Schreibwerkstatt-AG mit Nina Ponath

  • Würdest du es auch so sagen?– Vermeide Schachtelsätze! Man kann zwar nicht so schreiben, wie man redet; aber so, wie man nicht reden würde, sollte man auch nicht schreiben! Lese laut vor, was du geschrieben hast.
  • Keine Erklärungen-Kommentiere, begründe und erkläre nicht, was du schreibst. Wenn das Geschriebene nicht durch sich selbst überzeugt, dann nützen auch Begründungen, Erklärungen und Kommentare nichts. Der Leser mag nicht geschulmeistert werden, überlass es ihm, deinen Text auf seine Art auszulegen.
  • Fühle dich in deine Protagonistin ein- Versetze dich in deine Protagonistin hinein, bevor du anfängst zu schreiben. Was bewegt sie? Welche Leidenschaften haben deine Hauptfiguren und warum sind sie in deiner Geschichte? Eine Figur wird lebendig durch vielsagende Details. Nicht das „rotgoldene Haar“ sondern Wünsche, Bedürfnisse und Gedanken geben Aufschluss über die Figur. Urteile nicht, sondern beobachte (die Hauptperson soll beobachten).
  • Innenwelt und Umwelt-Ein erzählender Text führt den Leser immer durch zwei Welten: Die innere Welt des Autors oder der handelnden Personen (die subjektive Welt, die kein Außenstehender sehen kann), und die äußere, die auch andere wahrnehmen können (die objektive, sinnlich erfahrbare Welt). Bleibt der Text zu lange in einer dieser beiden Welten, wird er ermüdend.
  • Gefühle- Versuche Gefühle nicht nur zu beschreiben („Sie hatte Angst“), sondern sie zu vermitteln, indem du die Umstände beschreibst, die sie ausgelöst haben. („Es klopfte. Sie zuckte zusammen.“)
  • Beschränkung- Nimm dir wenig vor. Beschreibe nicht das Jahr, sondern eine Stunde daraus; nicht den Quadratkilometer, sondern den Quadratmeter. Nicht die ganze Stadt, sondern ein Treppenhaus, eine Straßenkreuzung, einen Nachbarn!
  • Notwendig-überflüssig-Wäge immer ab, was notwendig und was überflüssig ist, was du brauchst und auf was du verzichten kannst. „Getretner Quark wird breit, nicht stark.“ (Goethe)
  • Verben statt Adjektive- Gehe sparsam mit Adjektiven um! Adjektive sagen bestenfalls etwas über die Einschätzungen und Empfindungen des Verfassers aus aber nichts über die beschriebene Sache oder Situation. Beschränke dich daher möglichst auf objektive (und nicht subjektive, innere) Beschreibungen (groß und klein, kalt und heiß, schwer, trocken, dunkel und leicht, feucht, hell statt wunderschön, bildhübsch etc.). Am besten ist es, du verzichtest wo es geht ganz auf Beschreibungen und erzählst mittels Handlungen.
  • Grundformen- Jedes Wort ist in seiner Grundform stärker als alle abgeleiteten Wortbildungen. „Als sie sich kämmte, …“ ist stärker als „Beim Kämmen…“, „Behutsamkeit“ ist schwächer als „behutsam“, „unter Beweis stellen“ schwächer als „beweisen“.
  • Sammelbegriffe– Sammelbegriffe- in Sachtexten, wissenschaftlichen Arbeiten unumgänglich- sagen weniger aus als Einzelbenennung. Einen Garten, in dem „Unkraut wuchert“ kann man sich schwerer vorstellen, als einen Garten, in dem „Brennesseln und Schierling wuchern“. Spinnen und Kakerlaken sind wirklicher als Ungeziefer.                                                                                             by Vali

Mary Sue – No one likes her, everyone loves her

 

Was ist eine Mary Sue überhaupt? An welchen Merkmalen erkennt man eine Mary Sue? Welche Hauptpersonen in anderen Büchern sind eigentlich Mary Sues? Und wie kann ich verhindern, selbst eine Mary Sue zu kreieren?

Zuerst einmal fragen sich manche sicherlich, was es mit dem Begriff „Mary Sue“ auf sich hat. Die Person oder vielmehr Hauptperson stammt aus der Geschichte „A Trekkies tale“ und wird heute als abwertende Bezeichnung für einen „perfekten“ Charakter eines Romans benutzt. In der Geschichte ist Mary Sue die Heldin- ja, sie rettet alle vor dem Verderben und lässt dabei ihr Leben. Das an sich ist doch gar nichts Verwerfliches, denkt ihr sicher. Naja, das ist es vielleicht nicht, hätte der Autor das nicht absichtlich so geschrieben. Die Hauptperson löst alle aufkommenden Probleme bravourös und zieht im Laufe der Geschichte das Interesse aller Nebenfiguren auf sich. Das ist jedoch noch nicht alles. Es gibt auch männliche Bezeichnungen für Mary Sues, ein Beispiel „Gary Sue“. Sie stellen dann das perfekte männliche Ideal dar. Was aber wirklich so schlimm an Mary Sueism ist, dass die Geschichte, in der eine Mary Sue vorkommt auf die Dauer sehr einschläfernd und langweilig wird. Die Charaktere sind durchschaubar (Denn Mary macht immer alles richtig, belehrt die anderen, die Fehler machen- wie jeder normale Mensch auch!- ) Außerdem wirkt sie schnell unlogisch, da der Autor einfach nicht gerne mit Perfektion spart, wenn es um seine Hauptperson, meistens sein eigenes Ideal, geht.
Hier sind ein paar Merkmale an denen ihr erkennt dass es sich in eurer Geschichte bereits oder in anderen Geschichten um eine Mary Sue handelt:
1. Sie/ Er ist besonders
-> Ist einzigartig, auf welche Weise auch immer
-> Hat besondere Fähigkeiten, die andere nicht haben
-> Name hat eine besondere Bedeutung (Viele machen den Fehler BESONDERS lange über einen Namen für ihre Hauptperson nachzudenken, aber der Name ist nun mal nicht alles! Es macht zwar Spaß, ihn auszusuchen, aber bitte nicht zu lange dransitzen und den PERFEKTEN Namen suchen!)
2. Sie/ Er ist schön, sexy (äußerlich- wie innerlich- ideal)
-> ist wunderschön, ohne es selbst zu wissen
-> hat alles, was man braucht ohne zu realisieren, dass es auch anders sein könnte
3. Attraktivität/ Charme
->Alle männlichen/weiblichen Wesen finden die Hauptperson sofort attraktiv- ihr Interesse für Mary/Gary Sue ist im ersten Moment geweckt
4. Viele Jungs/ Mädchen verlieben sich in Sues
->Andere Personen im Buch lieben/hassen sie grundlos und bedingungslos
(unlogische Gefühle-> denn wenn ich jemanden gar nicht kenne, wie kann ich dann sofort in ihn verliebt sein?- natürlich ist es okay, wenn der Junge/das Mädchen, das deine Hauptperson liebt sie aus Träumen oder vom Beobachten oder Halluzinationen oder irgendetwas her kennt, dann könnte das noch als „füreinander bestimmt“ durchgehen)
->Am ersten/ zweiten Tag in der Schule/ High School (etc.) sind alle nett zu ihr/ihm; sie/er muss sich nicht erst einen Rang erkämpfen oder aus sich herauskommen
5. Der Partner einer Sue hat nur Augen für sie
-> es interessiert ihn/ sie niemand anderes, denn sie/ er ist sein/ ihr Ein- und Alles
->Hat gefühlte 1000 Jahre auf sie gewartet
-> würde sie nie im Leben betrügen (wie langweilig-> denn im Leben einer Mary Sue gibt es ja keine Probleme, ich vergaß)
6. Hat viele Talente
-> nichts ist zu schwer für ihn/ sie
-> Er/ sie schafft alles ohne Hilfe im Handumdrehen nur andere benötigen Hilfe von ihm/ihr, denkt nicht, dass das was er/sie kann etwas Besonderes ist
7. Hat keine oder nur weniger schlimme Mängel
->Hat nur Schwächen, die nicht besonders wichtig oder peinlich sind und Mary/Gary nicht dämlich erscheinen lassen und die sie/ihn nur niedlich oder so wirken lässt-> also eine POSITIVE Wirkung hat
Weitere Merkmale einer Mary Sue:
-idealisierte Selbstdarstellung des Autors (Autor: Ich bin auch blond und blauäugig, hab aber eine große Nase- meine Hauptfigur ist dagegen wie ich nur ohne jegliche Makel – eines normalen Menschens!-)
-Löst alle Probleme bravourös und ohne großes Gefühlschaos-  einfach- Zack!- Moment…warte…Mary Sue löst Probleme? Welche denn?
Probleme heißen Probleme, weil es Schwierigkeiten bereitet, sie zu lösen!
Also, ihr merkt, um zu verhindern, eine Mary Sue zu erstellen, braucht man gar nicht viel: Einfach nur ein Gespür dafür, wann die Hauptperson auch mal etwas einstecken muss und dafür, wie das wirkliche Leben spielt.
Achtung!- Ihr müsst nicht gleich eine Anti-Mary Sue erschaffen, vor lauter Panik, ihr könntet das Gegenteil erschaffen. Das deprimiert doch nur, denn jeder hat gute Seiten! Verliert einfach nie den Hang zur Durchschnittlichkeit! Und !ein wenig! Überdurchschnittlichkeit hat noch keinem wehgetan:)
Viel Spaß und Erfolg beim Schreiben, eure Vallie.

Rezension zu „House of Night-Gezeichnet“ von P.C. und Kristen Cast, Band 1 der House of Night-Reihe

Titel: „House of Night-Gezeichnet“ (Band 1)
Autor: P.C. und Kristen Cast
Verlag: Bastei Lübbe/FJB

Also, erst einmal ist das jetzt die erste wirkliche Rezension (also eine, die ich gerade jetzt schreibe:)) und das Buch handelt von Vampiren, ja, ein ziemlich ausgelutschtes Genre aber was ist schon dabei:)
Genre: Vampire
Handlung: Als auf der Stirn der 16-jährigen Zoey eine saphirblaue Mondsichel aufscheint, weiß sie, dass ihr nicht viel Zeit bleibt, um ins House of Night, das Internat für Vampyre, zu kommen. Denn jetzt ist sie Gezeichnet. Im House of Night soll sie zu einem richtigen Vampyr ausgebildet werden-vorausgesetzt, sie überlebt die Wandlung. Zoey ist absolut nicht begeistert, ein neues Leben anfangen zu müssen, so ganz ohne ihre Freunde-das einzig Gute ist, dass ihr unerträglicher Stiefvater sie dort nicht mehr nerven kann.
Aber Zoey ist kein gewöhnlicher Vampyr- sie ist eine Auserwählte der Vampyrgöttin Nyx. Und sie ist nicht die Einzige im House of Night mit besonderen Fähigkeiten.

Meine Meinung:
So, hier ist meine Meinung, wenn ihr anderer Meinung seid, oder mir zustimmen wollt, könnt ihr ruhig Kommentare dalassen!
Die Hauptfigur Zoey ist an sich ganz nett und ich liebe ihre Grandma und deren Lavendelfeld. Aber irgendwie, auch wenn sie ganz witzig ist und so, ist sie eine eindeutige Mary Sue, zu der sogar ihre Feinde aufschauen und natürlich bekommt sie jeden Typen, den sie haben will. Erstens hat sie ständig neue Typen, man konnte Erik nicht mal richtig kennenlernen und ihre Beziehung war auch erst ganz am Schluss von Band 1 geschlossen und dann hat sie natürlich schon den nächsten (ist das Liebe!) gutaussehenden Typen, als könnte sie nicht genug kriegen. Und als sie dann Erik, der natürlich der heißeste Schüler ist, mit dem heißesten Lehrer der Schule, der natürlich (Natürlich!) auch auf sie steht vergleicht, sieht sie dabei nur aufs Äußere und wie begabt sie sind. Hallo?? Der Leser hatte nicht mal Zeit, Erik richtig kennenzulernen, denn man fand ihn als Leser ja auch heiß und dann ist er einmal weg und schon kommt Loren, sie merkt, dass er auf sie steht, kann es sich aber nicht eingestehen und natürlich verliebt sie sich gleich in Loren, nur weil er gut aussieht. Ein Lover von ihr könnte ja auch mal hässlich, gemein oder unfähig sein, aber nein, Erik ist der süßeste Typ der Schule, der sehr begabt in Monologen ist und Loren ist natürlich ein bekannter Dichter, der dann über ihre Schönheit und Weisheit dichtet und so… Und natürlich erfährt sie dann auch noch, dass Aphrodite sie nur so mies behandelt weil ihre Eltern ihr Druck machen und dass sie selbst Zoey für besser hält, ja klar, denn Zoey ist eben auch hübsch, besonders, begabt und unschuldig, „Huch, ich bin eine kleine Mary Sue…“. Das Buch hat auch einen eher einfachen Schreibstil und benutzt manchmal unglückliche Ausdrücke wie zum Beispiel „logischer Verstand“ (das logisch ist irgendwie überflüssig). Hinzu kommt, dass das Buch teilweise langweilig und unlogisch geschrieben ist: Unlogisch ist, dass die Menschen wissen, dass es Vampire gibt, sie fürchten aber irgendwie nichts gegen sie tun. Das war mir einfach zu wenig beschrieben und erläutert. Außerdem ist auch seltsam, dass natürlich alles luxuriös eingerichtet ist, da Vampyre ja total viel Geld haben und die Schule macht natürlich Spaß, damit sich der Leser wohlfühlt, und sie haben Reitunterricht (da wird Zoey immer von ihrer Lehrerin gelobt, wie auch von anderen Lehrern, NATÜRLICH! (Gott, ich bin schon ganz heiser von den ganzen Natürlichs)). Ich bin teilweise nicht wirklich warmgeworden mit der Umgebung, also dem Internat, weil es irgendwie ZU ausführlich beschrieben wurde und ich mir nur schlecht was eigenes vorstellen konnte. Ich fand ebenfalls dumm, dass Stevie Rae so einen assigen Slang hatte, das hat sie ja irgendwie lustig und liebenswürdig erscheinen lassen, aber naja… Es war natürlich auch klar, dass Zoey sofort gutherzige Freunde findet, die immer zu ihr halten und sie unterstützen und bewundern und es gibt natürlich nie ernsthaften Streit zwischen ihnen. An manchen Stellen ist es krampfhaft versucht, witzig oder cool rüberzukommen, ihre Freunde kommen irgendwie leicht kindisch und unterbelichtet rüber und auch ein wenig klischeehaft z.B. Damien, „Der Besserwisser“, irgendwie nicht so authentisch, obwohl ich ihn ja mochte. Unter Erin und Shaunee konnte ich mir nie richtig was vorstellen, deswegen gehören sie auch nicht zu meinen Lieblingscharakteren. Sie sind totale Beautys aber kindisch was irgendwie nicht passt und sie unauthentisch macht. Ein uncooler Standard-Spruch der 5 ist zum Beispiel „Hexen der Hölle“, was irgendwie nicht wirklich erwachsen ist. Zoey ist immer die Neutrale und trotzdem mögen sie alle… Was ich noch unrealistisch fand: Ihre Mutter verhielt sich ein wenig ZU stiefmütterlich und der Vater ist ein wenig ZU übertrieben mit seiner Gottesfürchtigkeit aber ich fands irgendwie lustig. Spannung ist nur teilweise da, denn man hat nicht das Gefühl, unbedingt weiterlesen zu müssen, denn die Charaktere und Handlungen sind sehr voraussehbar und klischeehaft. Sie (Zoey) war einfach manchmal nicht witzig oder redegewandt („Darauf würde ich meine Markenschuhe verwetten“). Dumm fand ich auch, dass sie dachte, sie hätte sich die „Geister“ eingebildet und dass sie „vergisst“ so etwas jemandem zu erzählen. Ein wenig unrealistisch aber egal…
Jetzt kommen wir zu den positiven Dingen: Meine Lieblingscharaktere im ersten Buch waren Erik, Damien und Stevie Rae und Zoey´s Grandma. Sie selbst irgendwie nicht. Die Personen waren irgendwie am authentischsten und coolsten. Man konnte sich etwas unter ihnen vorstellen und sie somit auch mögen. Was ich ebenfalls gut fand, war, dass diese Internatskleidung so detailliert beschrieben wurde, denn ich fand das mit den Stickereien und ihren Bedeutungen für jede Stufe irgendwie cool und es war mal was eigenes. Außerdem fand ich die Namen der Stufen cool. Außerdem hat man sich in der Umgebung wohlgefühlt und man kann das Buch sehr schnell durchlesen (sogar für meine Verhältnisse☻). Ich habe den zweiten Teil erst angefangen, deswegen kann es gut sein, dass sich die Bücher im Laufe der nächsten Bände bessern…
Was ich auch toll finde, sind die Cover: Sie sind echt geheimnisvoll und man bekommt Lust, die Bücher zu lesen. Naja, die ersten beiden Cover finde ich geht so, aber die anderen, zum Beispiel das von „Erweckt“ und „Lenobias Versprechen“ finde ich toll. Jeder soll sich aber immer noch selbst eine Meinung bilden, deswegen gebe ich dem Buch eine Leseempfehlung, weil es unter Umständen unterhaltsam ist. Nur darf man nicht allzu hohe Ansprüche an die Bücher haben, denn sie wirken sehr ernst aber das sind sie nur teilweise, also bitte nicht enttäuscht sein! Cover lösen immer mehr aus, als sie sollten und schrauben Erwartungen hoch. Das war ja schon immer so. Dann liebe Grüße, ich hoffe, ihr hattet Spaß beim Lesen.
Das Buch bekommt von mir 2 einhalb-3 von fünf Sternchen. ☻☻☻☺☺

Weitere Bände:

Rezension zu „Dass das Glück dich findet“ von Kate Le Vann

Lied: Kris Allen-Lost (https://youtu.be/nBCcIfakVkA)

Bild in Originalgröße anzeigen

Titel: „Dass das Glück dich findet“
Autor: Kate Le Vann
Verlag: Fischer Schatzinsel

Vorweg sage ich schon mal, dass dieses Buch sehr schön ist, zwar nicht sehr spannend, aber dafür sehr gefühlvoll und romantisch und auch ein wenig traurig…
Die Hauptperson ist Rain. Sie wird als ein sehr in sich gekehrter aber auch selbstständiger Mensch beschrieben, der sich von der Magie des Lebens gern verzaubern lässt.

Kurztext:
„Zwischen Vergangenheit und Zukunft“
Ich kann mich noch so gut an Sarah erinnern. Wir waren ständig zusammen, und ich liebte sie mehr als jeden sonst auf der Welt. Aber sie starb, bevor ich sie richtig kennenlernen konnte. Da war sie sechsundzwanzig. Und sie war meine Mutter.

Jahre später begibt Rain sich auf Spurensuche nach London. Wie hat Sarah gelebt? Rain findet ihr altes Tagebuch. Und darin statt Antworten nur noch mehr Fragen. Wer war Sarah wirklich? Und mit all den Mosaiksteinchen, die Rain zusammenträgt, kommt sie nicht nur ihrer Mutter immer näher…

Bewertung: 5 Herzen sind das Beste und das Maximum

Inhalt/Idee:
In dem Buch geht es um ein Mädchen, dessen Mutter gestorben ist, als sie noch sehr jung war. Nun will sie in den Sommerferien nach London zu ihrer Großmutter gehen in der Hoffnung in Sarahs früherem Zuhause auf Hinweise ihres Ichs zu stoßen. Sie will ihre Mutter kennenlernen, denn dazu hatte sie nie eine Chance, aufgrund des frühen Tods ihrer Mutter. Jedoch hat sie Angst, dass sie sich nicht mit ihrer Großmutter, zu der sie ziehen will, versteht. Doch als sie ankommt, versteht sie sich mit dieser blendend. Sie trifft auch auf den etwas übermütigen Harry, der mit Madrigal, einem Mädchen in seinem Alter, das Haus renoviert, das ihre Großmutter nach Rains Besuch verkaufen will. Sie stößt auf Sarahs Tagebuch und kommt ihr immer näher. Vor allem entdeckt sie auch, dass ihre Mutter genauso war wie sie: Ein junges Mädchen, das gern Horoskope liest und eine Spur verrückt ist. Dann jedoch gerät sie unter den Verdacht, dass ihr Vater gar nicht ihr richtiger Vater ist und will eine Antwort finden. Und Harry, zuerst gezwungen sie zu begleiten, da ihre Großmutter das wünscht, ist ihr da gerne behilflich…Wer weiß, vielleicht ist alles ganz anders, als man denkt…

♥♥♥♥

Charaktere:
Ich fand Rain sehr sympathisch und die Er-/Sie-/Es-Perspektive machte mir nichts aus, da man auch so sehr viel an ihren Gedanken teilhaben durfte. Sie ist zwar nicht mein absoluter Lieblingscharakter-aber sie hat dasselbe Sternzeichen wie ich und das soll wohl was heißen:)
Harry fand ich total süß, vor allem, weil ich damals, als ich das Buch gelesen habe- Betonung auf DAMALS- total auf Harry Styles stand. Dieser Harry war so, wie ich mir diese Harrys halt so vorstelle…Keine Ahnung, auf jeden Fall sagt der Name schon etwas aus- Henry Harper passt ja wohl auch wie angegossen zu Henrys Charakter oder? Zum Dahinschmelzen…
Naja, auf jeden Fall war das Aussehen dieses Charakters anders, aber trotzdem fand ich den total süß und sowas von zum Verlieben und dann kam ja auch noch diese Eifersucht auf Madrigal und so…Ach ja, perfekt. Auch Madrigal wurde als die perfekte von sich selbst überzeugte und viel schönere, ältere als Rain dargestellt. Das hat wirklich gepasst. Vor allem hätte ich mich dann genauso gefühlt wie Rain- klein und kindisch und nicht wirklich begehrenswert (für diejenigen die das Buch nicht gelesen haben, es tut mir Leid, dass ihr jetzt nichts kapiert). Aber dann ist ja doch alles anders und naja… Die Charaktere sind zwar nicht die weltbesten aber zumindest authentisch und glaubwürdig und in Harrys Fall auch süß♥

♥♥♥

Handlung:
Die Handlung an sich war okay, dennoch ein wenig eintönig manchmal. Am Ende war man dann aber doch erleichtert, als alles anders kam und an sich ist sie gelungen. Sorry, dass ich jetzt nicht so viel dazu sage, es ist nämlich schon länger her, als ich das Buch gelesen habe:)

♥♥ und ein halbes

Fazit: ?/15♥

♥♥♥♥♥♥♥♥♥und ein halbes/ ♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥♥

9 einhalb von 15 ist ein zwei minus…Naja, eigentlich hat das Buch eine Zwei verdient!